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Research | Health Report

Es beginnt mit einer laufenden Nase, Schüttelfrost, Gliederschmerzen und allgemeinem Unwohlsein. Sobald die kälteren Monate des Jahres anbrechen und unser Immunsystem auf die Probe gestellt wird, ist die Erkältung unser ständiger Gegner. Durch die Pandemie ist vielen aufgefallen, dass die alljährliche Erkältungswelle verschwunden ist. Das haben wir sicherlich dem Mund-Nasen-Schutz und den Mindestabständen zu verdanken. Doch was wir schon jetzt in den Anfängen sehen: Die Erkältungswelle scheint zurückzukehren. Und grundsätzlich gilt: Was wird nach Corona passieren, wenn die derzeit geltenden Sicherheitsmaßnahmen vollständig wegfallen? Hat die Pandemie unsere Wahrnehmung von und unseren Umgang mit leichten Erkrankungen verändert? Oder besser gesagt: Haben wir gelernt, sie ernster zu nehmen?

 

Wie Corona das Verhalten bei gewöhnlichen Erkältungen verändert

sind überzeugt, dass Corona unsere Wahrnehmung von leichten Krankheiten verändert hat

Prozent planen, mehr auf die Stärkung ihres Immunsystems zu achten.

will sich bei einer Erkältung zu Hause zurückziehen, weil die Öffentlichkeit auch künftig nervöser auf Erkältungssymptome reagieren würde

Vor nicht allzu langer Zeit klang der Tenor rund um die Frage, ob man mit einer Erkältung zu Hause bleiben sollte, in etwa so: „Ein kleiner Schnupfen hält mich nicht davon ab, ins Büro zu kommen", „Es gibt einfach zu viel zu tun" oder "Ich will meine Kollegen nicht im Stich lassen". Das zeigen STADA Health Reports der Vergangenheit. Doch die Pandemie hat uns in Rekordzeit dazu gezwungen, den Umgang mit unserer Gesundheit zu überdenken – selbst wenn es sich um leichte Krankheiten wie eine Erkältung handelt. Der STADA Health Report 2021 hat gezeigt, dass viele Europäer ein neues Verständnis für ihre Gesundheit entwickelt haben und deshalb stärker bereit sind, auf sich selbst zu achten. Aber: Auch der soziale Druck spielt eine Rolle, denn fast jeder Zweite ist überzeugt, dass man auch nach Corona mit schiefen Blicken rechnen muss, wenn man in der Öffentlichkeit hustet, niest oder sich anderweitig (und sichtbar) unwohl fühlt.

 

Apotheker als wichtigste Ansprechpartner trotz Beliebtheit von Hausmitteln

Man kann behaupten, dass die Menschen in Europa sehr unterschiedlich mit einer aufkommenden Erkältung umgehen. 38 Prozent setzen auf Hausmittel wie heiße Suppen, Tee, Wärmflaschen und Bettruhe, um eine Infektion zu überwinden. Deutsche, Österreicher (je 57 Prozent) und Schweizer (53 Prozent) sind die größten Befürworter solcher Maßnahmen. Etwas mehr als jeder dritte Europäer (34 Prozent) unterstützt sein Immunsystem auch durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitaminen, Mineralien und Probiotika, die helfen können, eine Infektion abzuwehren. Besonders beliebt sind solche Produkte in Serbien (59 Prozent), Polen (52 Prozent) und Tschechien (50 Prozent). Unter den Europäern sind die Menschen in Frankreich (20 Prozent) und Belgien (21 Prozent) am misstrauischsten gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln.

 

 

Mittel zur ersten Abwehr wie Nasensprays und Mundsprays sind für jeden Vierten (26 Prozent) die erste Wahl. Russen (52 Prozent) greifen doppelt so häufig zu ihnen wie der Durchschnitt. Das Gleiche gilt für Kombinationsprodukte, die eine Reihe möglicher Symptome bekämpfen: 33 Prozent der Russen befürworten sie, verglichen mit 16 Prozent der Europäer.

In Portugal und Spanien neigen die Menschen weniger dazu, die Behandlung ihrer Symptome selbst in die Hand zu nehmen – sie ziehen es vor, die Meinung eines Apothekers einzuholen: 36 bzw. 34 Prozent konsultieren zuerst ihren Apotheker. Europaweit wendet sich jeder Fünfte an seinen Apotheker, wenn es um die Behandlung von Erkältungen geht. Im Vergleich dazu machen nur 9 Prozent sofort einen Arzttermin aus.

Hat Covid tatsächlich unsere Wahrnehmung von ansteckenden Krankheiten verändert?

Mit einer guten Mischung aus Geduld, Ruhe und gegebenenfalls Medikamenten ist eine Erkältung oft innerhalb von ein paar Tagen wieder abgeklungen. Allerdings wird das Ausruhen oft stark unterschätzt. Manchmal haben wir das Gefühl, dass wir den Alltag bewältigen müssen, auch wenn wir uns nicht ganz wohl fühlen. Das hat oft dazu geführt, dass Menschen noch ansteckend zur Arbeit kommen und möglicherweise die Erreger an ihre Kollegen weitergeben.

Durch Covid hat dieses Verhalten einen neuen Status der Inakzeptanz erhalten. Und zwar so sehr, dass nur 7 Prozent der Europäer davon überzeugt sind, dass sie in Zukunft keine fremden Blicke mehr zu fürchten brauchen, wenn sie in der Öffentlichkeit niesen oder husten. Weitere 20 Prozent gehen davon aus, dass die Angst vor Infektionen nach Corona schnell wieder das Vor-Pandemie-Niveau annehmen wird. Dagegen stehen 45 Prozent der Europäer, die davon überzeugt sind, dass sie die Aufmerksamkeit anderer auf sich ziehen werden, wenn sie in der Öffentlichkeit niesen. In Spanien, Portugal und Italien trifft das auf 55 Prozent zu, während Russen und Niederländer eine entspanntere Haltung einnehmen (35 bzw. 37 Prozent). 18 Prozent der Europäer planen, präventiv zu handeln, indem sie ihr Immunsystem stärken. 10 Prozent sagen, dass sie mit leichter Erkältung vollständig zu Hause bleiben, weil die Öffentlichkeit nervöser auf Erkältungssymptome reagiert.

Man darf also hoffen, dass die Bereitschaft der Europäer wächst, bei einer Erkältung auch nicht zur Arbeit zu gehen. Im STADA Health Report 2020, dessen Umfrage vor dem Ausbruch von Corona in Europa durchgeführt wurde, gaben 63 Prozent der Europäer an, sie würden trotz Erkältung zur Arbeit gehen. Wohlmöglich hat sich diese Zahl nach der Pandemie deutlich verringert – zum Wohle aller.

DE: STADA Health Report 2021: Repräsentative Online-Studie von Kantar im Auftrag von STADA.
Zeitraum: März bis April 2021.
Stichprobe: Je rund 2.000 Befragte aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Russland, der Schweiz, Serbien, Spanien, Tschechien, der Ukraine und dem Vereinigten Königreich.

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