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STADA Health Report zum Weltverhütungstag 2020

  • 10.09.2020
  • Pressemitteilung
  • Fast jeder dritte Europäer (30 Prozent) spricht überhaupt nicht über Sex

Bad Vilbel, 14. September 2020 – Der „Weltverhütungstag“ am 26. September soll auch in diesem Jahr auf die Vielfalt verfügbarer Verhütungsmethoden aufmerksam machen und so Menschen weltweit dazu befähigen, informiert und verantwortungsbewusst mit ihrer Sexualität umzugehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Wissen über sexuell übertragbare Krankheiten. In weiten Teilen Europas herrscht gefährliches Unwissen darüber, wie Geschlechtskrankheiten übertragen werden können. Gründe hierfür könnten beispielsweise sein, dass zu wenig über Verhütung und über Sex im Allgemeinen gesprochen wird. „Let’s talk about Sex“ gilt demnach nur für eine Minderheit der Europäer. Besonders zurückhaltend geben sich die Briten: Hier sagen ganze 52 Prozent, dass sie generell nicht über Sex sprechen. In Serbien, Spanien und Polen (20, 21 und 22 Prozent) ist man deutlich offener im Umgang mit dem Thema.

Wenn in Europa über Sex gesprochen wird, dann vor allem über die Häufigkeit von Geschlechtsverkehr (49 Prozent) – die Polen zeigen sich in dieser Hinsicht als besonders redselig (62 Prozent). Die eigene Sicherheit und die des Partners scheint dabei für die Mehrheit eine untergeordnete Rolle zu spielen. Nicht einmal jeder zweite Europäer spricht über Verhütung (41 Prozent). Zwischen den Geschlechtern offenbart sich bei diesem Thema eine deutliche Tendenz: Während sich fast jede zweite Frau (48 Prozent) über Verhütung austauscht, tut das nur etwa ein Drittel (35 Prozent) der Männer. Eine mögliche Erklärung: In nicht gleichgeschlechtlichen Beziehungen sind Frauen nach wie vor eher mit der Verhütung betraut als ihre männlichen Partner. Noch unpopulärer als „Verhütung“ ist das Thema „Geschlechtskrankheiten“ (30 Prozent). Auch hier halten sich die Briten bedeckt (16 Prozent) – was dem allgemeinen Bild entspricht, denn in Großbritannien wird europaweit am wenigsten über Sex gesprochen. Die Spanier zeigen sich bei dem Thema hingegen am aufgeklärtesten (40 Prozent).

Große Wissenslücken im Hinblick auf Geschlechtskrankheiten
Insbesondere der fehlende Austausch zu sexuell übertragbaren Krankheiten offenbart sich als problematisch: Es herrscht großes Unwissen darüber, wie man sich mit Geschlechtskrankheiten anstecken kann. Besonders beunruhigend: Lediglich jedem Fünften ist klar, dass man sich auch beim Küssen mit sexuell übertragbaren Krankheiten anstecken kann (22 Prozent).

Kaum Tests zu sexuell übertragbare Krankheiten
Nicht einmal jeder zweite Europäer hat sich jemals auf sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen. Nur 39 Prozent waren in ihrem Leben mindestens einmal für einen Test beim Arzt, jeder Zehnte davon wiederholt dies regelmäßig. Singles legen überraschend wenig Wert auf einen Test: 62 Prozent gaben an, dass sie noch nie haben prüfen lassen, ob sie eine Geschlechtskrankheit haben.

Das Fazit: In Europa gibt es noch viel Aufklärungs- und Gesprächsbedarf über Sex und Verhütung. Allerdings zeichnet sich ein sehr positiver Trend innerhalb der jüngeren Bevölkerung ab: Junge Menschen zwischen 18 und 34 Jahren sind beim Gesprächsthema „Sex“ länderübergreifend weniger gehemmt als die Durchschnittsbevölkerung (18 vs. 30 Prozent) und lassen sich häufiger auf sexuell übertragbare Krankheiten testen (45 vs. 39 Prozent).

 

STADA Health Report:
Repräsentative Online-Studie von Kantar im Auftrag von STADA.
Zeitraum: Februar bis März 2020.
Stichprobe: Je rund 2.000 Befragte aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Russland, der Schweiz, Serbien, Spanien und dem Vereinigten Königreich.

Über den STADA Gesundheitsreport 2020
Die Befragung für den STADA Gesundheitsreport 2020 zum Thema „Der Weg in die Zukunft der Gesundheit“ wurde vom Marktforschungsinstitut Kantar im Auftrag der STADA Arzneimittel AG durchgeführt. Unter den 24.000 Befragten waren jeweils rund 2.000 Menschen aus Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Russland, der Schweiz, Serbien, Spanien und dem Vereinigten Königreich. Weitere Informationen zum STADA Gesundheitsreport sowie Vieles mehr finden Sie unter: www.deinegesundheit.stada.

Über die STADA Arzneimittel AG 
Die STADA Arzneimittel AG hat ihren Sitz im hessischen Bad Vilbel. Das Unternehmen setzt auf eine Zwei-Säulen-Strategie bestehend aus Generika, inklusive Spezialpharmazeutika und verschreibungsfreien Consumer Health Produkten. Weltweit vertreibt die STADA Arzneimittel AG ihre Produkte in rund 120 Ländern. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte STADA einen bereinigten Konzernumsatz von 2.608,6 Millionen Euro und ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 625,5 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2019 beschäftigte STADA weltweit 11.100 Mitarbeiter.

Weitere Informationen für Journalisten
STADA Arzneimittel AG / Media Relations / Stadastraße 2–18 / 61118 Bad Vilbel / Tel.: +49 (0) 6101 603-165 / Fax: +49 (0) 6101 603-215 / E-Mail:
press@stada.de