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News

  • 25.08.2022
  • Pressemitteilung

STADA trotzt schwierigem Umfeld mit zweistelligem Wachstum

  • Anhaltend starke organische Marktanteilsgewinne in europäischen Schlüsselmärkten sowie Produktneueinführungen als Erfolgsparameter  
  • Bereinigter Konzernumsatz steigt um 15%, bereinigtes EBITDA verbessert sich im ersten Halbjahr 2022 um 23%
  • STADA CEO Peter Goldschmidt: „In vielen Ländern konnten wir unseren Marktanteil bei Consumer Healthcare- und Generikaprodukten ausbauen und gleichzeitig unser Spezialitäten-Portfolio sowie unsere Pipeline weiter vorantreiben.“


Bad Vilbel, 25. August 2022 –
STADA konnte seinen erfolgreichen Wachstumskurs in einem herausfordernden Umfeld, das von makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten geprägt war, nachhaltig fortsetzen. Im ersten Halbjahr 2022 steigerte der Pharmahersteller mit weltweitem Headquarter in Bad Vilbel sowohl Umsatz als auch Gewinn zweistellig. Trotz des Inflationsdrucks auf Waren und Dienstleistungen und einer herausfordernden Situation bei der Rohstoffbeschaffung, die auch auf den Konflikt in der Ukraine zurückzuführen ist, bleibt STADA auf der Überholspur.

STADA gelang es den bereinigten Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten 2022 um 15% auf 1,768 Milliarden Euro zu steigern. Das um Währungsschwankungen und Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 23% auf 386,5 Millionen Euro. Hauptgründe dafür sind anhaltende organische Marktanteilsgewinne sowie erfolgreiche Produkteinführungen, die von Patienten, Ärzten und Apothekern bestens angenommen wurden.  

STADA profitierte von einem starken Wachstum in allen drei strategischen Produktsegmenten: Consumer Healthcare, Generika und Spezialpharmazeutika.

„Ich bin besonders stolz darauf, wie unsere rund 13.000 Kolleginnen und Kollegen weltweit mit Agilität und Integrität sowie unserem One-STADA-Spirit das Wachstum durch unternehmerisches Denken und Handeln weiter vorantreiben“, kommentiert der STADA-Vorstandsvorsitzende Peter Goldschmidt das Halbjahresergebnis. Eine global durchgeführte Mitarbeiterbefragung bestätigte erst kürzlich, wie sehr sich die Belegschaft STADA verbunden fühlt. „Das führt erfreulicherweise zu vielen neuen kreativen Initiativen in einem sich schnell verändernden Gesundheitsumfeld.“

Beeindruckend ist laut Goldschmidt auch, dass STADA trotz nicht einfacher Rahmenbedingungen als verlässlicher Partner bei der Lieferfähigkeit im Schnitt sogar bessere Werte erzielte als die Konkurrenz. „Wir konnten sogar einige Male für andere Mitbewerber einspringen, die offensichtlich Lieferprobleme hatten.“ Grund dafür ist laut STADA CEO, dass sich das Unternehmen auf die Koordination eines komplexen Portfolios mit über 25.000 Lagereinheiten (SKUs) fokussiere. „Ich möchte bei dieser Gelegenheit unseren über 500 Partnern weltweit danken, die uns dabei unterstützen, das Lieferkettennetzwerk weiter auszubauen und noch krisensicherer zu machen.“ Dadurch sei es laut Goldschmidt gelungen, in vielen Ländern den Marktanteil bei Consumer Healthcare und Generika weiter zu steigern und gleichzeitig das STADA-Spezialpharmazeutika-Portfolio weiter auszubauen.

Umsatz bei Consumer Healthcare steigt um 25%

Akquisitionen und Partnerschaften, die die umfangreiche Marketing- und Vertriebsplattform von STADA nutzen, sowie die eigene Produktexpansion durch Neueinführungen und Sortimentserweiterungen haben den bereinigten Umsatz im STADA-Segment Consumer Healthcare in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 um 25% auf 729,2 Millionen Euro gesteigert. Auf Consumer Healthcare entfielen 41% des Konzernumsatzes von STADA im ersten Halbjahr 2022. 

Die Umsätze im Bereich Consumer Healthcare profitierten von der erfolgreichen Integration der Mitte 2021 von STADA übernommenen 16 gut etablierten lokalen und regionalen Consumer-Healthcare-Marken von Sanofi in vorwiegend europäischen Ländern, darunter Frankreich, Deutschland, Italien, Polen und Spanien. Zu diesen Marken gehören zum Beispiel: Mitosyl-Salbe und -Tücher für die tägliche Pflege empfindlicher Stellen und zum Schutz vor Windelreizungen, Silomat-Trockenhustenmittel, Frubiase-Nahrungsergänzungsmittel für Sportler, Modafen-Tabletten gegen Erkältung und Grippe sowie die allergenfreie Hautpflegeserie Viscontour.[1]

Darüber hinaus vertreibt STADA seit November 2021 auch das CHC-Portfolio von Sanofi mit gut etablierten Marken im Bereich Consumer Healthcare in 20 Ländern in Europa.[2] 

STADA hat sein Consumer-Healthcare-Segment auch organisch weiter ausgebaut, z.B. durch die erfolgreiche Einführung zusätzlicher Schlafmittel, z.B. in Deutschland und Belgien (Melatonin und Kräuterextrakte), die internationale Einführung von Vitamin- und Mineralstoffprodukten und die Erweiterung des Sortiments von Dermatologie-Produkten.

Generika-Segment wächst auf breiter Basis

Durch Produkteinführungen unmittelbar nach Ablauf oder Aufhebung von Patent- und Exklusivitätsrechten konnte STADA den bereinigten Umsatz im Generika-Segment in den ersten sechs Monaten 2022 um 6% auf 697,1 Millionen Euro steigern.

Erfolgsrezept beim Wachstum im Generika-Segment, das 39% des Konzernumsatzes von STADA im ersten Halbjahr 2022 ausmachte, waren ein breit aufgestelltes Produktportfolio sowie deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen vor allem in Ländern wie Belgien,

Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Spanien und der Schweiz. STADA bleibt somit weiterhin unter den vier größten Generikaanbietern in Europa.

Spezialpharmazeutika-Geschäft: STADA erweitert Portfolio und Pipeline

Der bereinigte Umsatz des wachsenden STADA-Portfolios an Spezialarzneimitteln stieg im ersten Halbjahr 2022 um 12% auf 341,8 Millionen Euro und machte damit ein Fünftel des Konzernumsatzes aus.

Im Bereich Biosimilars führte STADA das Krebstherapeutikum Bevacizumab in mehreren europäischen Ländern ein und erweiterte dann im Juni 2022 die Optionen für europäische Patienten durch die Einführung einer hochkonzentrierten, zitratfreien Formulierung von Adalimumab in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Finnland und Schweden.[3]  Mit diesen Markteinführungen vertreibt STADA derzeit fünf Biosimilars.

Mit einem Carbidopa-, Levodopa- und Entacapon-Produkt, das über eine moderne Pumpentechnologie infundiert wird, bietet STADA Patienten mit Parkinson-Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium in weiteren Ländern eine Therapieoption an. Darüber hinaus erteilte die Europäische Kommission im Juli 2022 auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur dem STADA-Entwicklungspartner Calliditas Therapeutics eine europaweite Zulassung für ein Arzneimittel für Erwachsene mit primärer Immunglobulin-A-Nephropathie (IgAN).[4]  STADA plant, dieses Orphan-Medikament in ausgewählten Märkten in der zweiten Hälfte dieses Jahres in den Markt einzuführen.

Starke Erträge als Basis für Investitionen

Das ausgewiesene EBITDA nahm in der Berichtsperiode um 36% auf 450,2 Millionen Euro zu, der ausgewiesene Konzernumsatz erhöhte sich um 17% auf 1.768,1 Millionen Euro. Auch bei den operativen Kosten verbesserte sich STADA nachhaltig und investierte weiter in Marketing und Vertriebsunterstützung. Ein um 71% gestiegener operativer Cashflow bildete eine gute finanzielle Basis für weitere Investitionen. Zur Unterstützung des wachsenden Portfolios durch eigene und externe Entwicklung hat STADA Anfang des Jahres ein 50-Millionen-Euro-Projekt zum Bau eines Supply-Chain-Hubs in Turda, Rumänien, angekündigt. An diesem Standort mit einer anfänglichen Lieferkapazität von 100 Millionen Verpackungen pro Jahr werden voraussichtlich 375 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.[5]

Das Thema Nachhaltigkeit hat im STADA-Konzern einen hohen Stellenwert. Seine Verpflichtung zu verantwortungsvoller und nachhaltiger Unternehmensführung zeigt sich u.a. an der Mitgliedschaft im UN Global Compact, den kontinuierlichen Bemühungen um nachhaltige Beschäftigung und der Versorgung mit Arzneimitteln. „Nachhaltigkeit ist für uns bei STADA eine Selbstverständlichkeit“, betont Miguel Pagan, Chief Technical Officer. „Caring for People's Health bedeutet für uns, unseren Patienten und Partnern vertrauenswürdige Lösungen zu bieten und die öffentliche Hand beim Aufbau nachhaltiger Gesundheitssysteme zu unterstützen.“ Details zu diesen und weiteren Nachhaltigkeitsthemen werden in Kürze in dem ersten konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht von STADA veröffentlicht.

 

[1] STADA baut europäisches Consumer Healthcare-Portfolio aus | STADA

[2] STADA und Sanofi schließen Vertriebsvereinbarung für CHC | STADA

[3] STADA und Alvotech erweitern Therapieoptionen für Patienten | STADA

[4] STADA begrüßt EU-Zulassung von Kinpeygo® für Erwachsene mit | STADA

[5] STADA erweitert Produktionsnetzwerk mit 50-Mio.EUR-Projekt | STADA

 

Über die STADA Arzneimittel AG
Die STADA Arzneimittel AG hat ihren Sitz im hessischen Bad Vilbel. Das Unternehmen setzt auf eine Drei-Säulen-Strategie bestehend aus Generika, Spezialpharmazeutika und Consumer Healthcare Produkte. Weltweit vertreibt die STADA Arzneimittel AG ihre Produkte in rund 120 Ländern. Im Geschäftsjahr 2021 erzielte STADA einen Konzernumsatz von 3.249,5 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 776,5 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2021 beschäftigte STADA weltweit 12.520 Mitarbeiter.

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61118 Bad Vilbel
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