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News

  • 12.03.2020
  • Pressemitteilung

STADA wächst 2019 zweistellig und investiert in die beiden Kernsegmente Consumer Healthcare und Generika

  • STADA verzeichnete 2019 beim Konzernumsatz ein Wachstum von 12% auf 2,61 Mrd. EUR und beim bereinigten EBITDA einen Anstieg um 24% auf 625,5 Mio. EUR. Gleichzeitig wurden bereits angekündigte Akquisitionen abgeschlossen und integriert.

  • Die fortlaufende Implementierung einer Wachstumskultur führte zu deutlichen Umsatzsteigerungen in allen Kernmärkten und zu klaren Zuwächsen von Marktanteilen in Europa.

  • CEO Peter Goldschmidt: „Diese herausragenden Ergebnisse für 2019 ermöglichen weitere Investition in unseren langfristigen Wachstumskurs zu tätigen und STADA als Go-To-Partner für Generika und Consumer Healthcare zu positionieren.“


Bad Vilbel, 12. März 2020
– Das zweistellige Wachstum von STADA („Konzern“) sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA im Jahr 2019 bildet die Basis für weiteres organisches Wachstum und ermöglicht zusätzliche Opportunitäten im laufenden Geschäftsjahr.

Im Jahr 2019 steigerte STADA den Konzernumsatz um 12% auf 2,61 Mrd. EUR, wobei sich der Generika-Umsatz um 11% auf 1,53 Mrd. EUR und der Umsatz der Markenprodukte um 13% auf 1,07 Mrd. EUR erhöhte.  Ein wichtiger Erfolgsfaktor war dabei das starke organische Umsatzwachstum von 8%.

Durch verstärkte Initiativen in der Produktion und nachhaltiges Nutzen von Synergien konnte STADA sowohl die Zuverlässigkeit der Lieferkette steigern als auch die Kosteneffizienz insgesamt verbessern. Diese Maßnahmen schlugen sich in einer Steigerung des bereinigten EBITDA um 24% auf 625,5 Mio. EUR nieder.

„Diese herausragenden Ergebnisse ermöglichen es STADA, Investitionen in unsere eigene Produktentwicklung zu erhöhen. Gleichzeitig intensivieren wir auch Partnerschaften für Co-Developments und forcieren die Einlizenzierung von Produkten. Dies unterstützt unser nachhaltiges und langfristiges Wachstum, während wir weiter daran arbeiten das beste Team der Branche aufzubauen“, sagt STADA CEO Peter Goldschmidt.

Mit mehr als 50 unterzeichneten Lizenzabkommen, auch in aussichtsreichen Wachstumsbereichen wie etwa Biosimilars, war STADA im Jahr 2019 innerhalb der Branche ein gefragter Partner.

„Mit Agilität haben wir im Laufe des Jahres 2019 unseren Wettbewerbern in allen bedeutsamen europäischen Ländern Marktanteile abnehmen können“, merkt Goldschmidt an. „Auf der Basis dieser hervorragenden Ergebnisse, die nur Dank unseres erfahrenen Teams erzielt werden konnten, werden wir unseren Wachstumskurs fortsetzen und STADA als den Go-To-Partner für Generika und Consumer Healthcare positionieren ", so Goldschmidt weiter.  

Der STADA-Konzern entwickelte sich in wesentlichen Bereichen deutlich besser als seine Wettbewerber und erreichte 2019 in fast allen Kernmärkten signifikante Marktanteilsgewinne. Zweistellige Umsatzzuwächse wurden in Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien erzielt. In Russland implementiert ein neu ernanntes Managementteam eine Turnaround-Strategie, um dem Rückgang im Jahr 2019 entgegenzuwirken.

Neben der kontinuierlichen Stärkung seiner europäischen Präsenz investierte STADA weiterhin in Schwellenländer, insbesondere im Nahen Osten, in Vietnam und auf den Philippinen.


Die wichtigsten Entwicklungen im Jahr 2019

Die Einführung von Amlodipin/Valsartan-Generika in Europa nach gewonnenem Patentstreit, die Ergänzung des erfolgreichen Erkältungsportfolios um Grippostad Complex sowie die Einführung einer innovativen, ready-to-use Formulierung von Bortezomib STADA in 14 Ländern gehörten zu den wichtigsten Produkteinführungen für STADA im Jahr 2019.

Eine zusätzliche Biosimilars-Kooperation mit Xbrane wird dem Konzern weitere Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Darüber hinaus führte STADA im August 2019 mit Movymia das europaweit erste Teriparatid-Biosimilar ein. Im November wurde die Pipeline von STADA durch eine umfassende strategische Partnerschaft mit Alvotech um sieben Biosimilar-Kandidaten erweitert.

Die Ende 2019 vereinbarten und kürzlich abgeschlossenen Akquisitionen haben die Präsenz von STADA in Osteuropa und Russland/CIS deutlich gestärkt. Der Erwerb des Portfolios von Takeda mit rund 20 OTC-Marken in Russland/CIS sowie von Walmark in Osteuropa machen den Konzern im Consumer Healthcare Segment zu einem noch bedeutsameren Anbieter. Darüber hinaus bietet die Übernahme der ukrainischen Biopharma ein starkes Wachstumspotenzial für STADA sowohl bei verschreibungspflichtigen als auch bei OTC-Produkten. Außerdem hat STADA im letzten Jahr sein Portfolio im Bereich Consumer Healthcare in Europa durch den Kauf von fünf Hautpflegemarken und einem Kinderhustenmittel von GSK erweitert.

Optimistischer Ausblick für 2020

Für CEO Peter Goldschmidt ist die Integration der rund 1.300 neuen Kollegen, die durch die Akquisitionen von Takeda, Walmark und Biopharma zum Konzern stoßen, ein zentraler Erfolgsfaktor für die STADA-Wachstumskultur. Dem Geschäftsjahr 2020 blickt Goldschmidt sehr optimistisch entgegen.

STADA setzt unverändert auf die bereits bestehenden fünf strategischen Prioritäten: Wachstum über dem Marktdurchschnitt durch Verbesserung der Pipeline, Intensivierung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten, hocheffiziente und zuverlässige Lieferkette, Optimierung der Kosten und eine werteorientierte Wachstumskultur.

Integres Handeln bei der Umsetzung dieser Prioritäten wird es STADA ermöglichen, seinen Unternehmenszweck, sich als vertrauenswürdiger Partner um die Gesundheit der Menschen zu kümmern, zu erfüllen.


Finanzielle Details

Der ausgewiesene Konzernumsatz in den 12 Monaten bis zum 31. Dezember 2019 stieg um 12% auf 2.608,6 Millionen EUR (2018: 2.330,8 Millionen EUR). Dies wurde durch Fortschritte im Vertrieb und Marktanteilsgewinne in allen Kernmärkten mit Ausnahme von Russland erreicht. Dort implementiert ein neu ernanntes Managementteam einen Turnaround-Plan. Die wichtigsten Wachstumstreiber der Generika-Umsätze waren Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich. Das Segment Consumer Healthcare hatte in Deutschland und Großbritannien eine starke Wachstumsdynamik.

Der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Konzernumsatz stieg um 8% auf 2.608,6 Millionen EUR (2018: 2.410,7 Millionen EUR). Die Wechselkursschwankungen hatten nur einen geringen Einfluss von weniger als einem Prozentpunkt.

Das ausgewiesene EBITDA für die 12 Monate bis zum 31. Dezember 2019 erhöhte sich um 15% auf 612,8 Millionen EUR (2018: 530,6 Millionen EUR). Diese Entwicklung beruhte auf starken operativen Ergebnissen in den meisten Kernmärkten. Das bereinigte EBITDA verzeichnete einen Anstieg um 24% auf 625,5 Millionen EUR (2018: 503,5 Millionen EUR).[1]

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg um 39% auf 444,1 Millionen EUR (2018: 320,3 Millionen EUR), was auf einen deutlich höheren Brutto-Cashflow als Folge einer deutlichen Steigerung des EBITDA zurückzuführen ist. Darüber hinaus gab es Mittelzuflüsse aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Dem standen höhere Mittelabflüsse aus dem Anstieg der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber. Der Free Cashflow stieg stark auf 179,1 Millionen EUR (2018: 20,0 Millionen EUR), was durch den höheren Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und höhere Investitionsrenditen begünstigt wurde.

Die Nettoverschuldung belief sich zum 31. Dezember 2019 auf 1.078,8 Millionen EUR (31. Dezember 2018: 1.079,5 Millionen EUR).  

 

Über die STADA Arzneimittel AG
Die STADA Arzneimittel AG hat ihren Sitz im hessischen Bad Vilbel. Das Unternehmen setzt auf eine Zwei-Säulen-Strategie bestehend aus Generika, inklusive Spezialpharmazeutika und verschreibungsfreien Consumer Health Produkten. Weltweit vertreibt die STADA Arzneimittel AG ihre Produkte in rund 120 Ländern. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte STADA einen bereinigten Konzernumsatz von 2.608,6 Millionen Euro und ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 625,5 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2019 beschäftigte STADA weltweit 11.100 Mitarbeiter.

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[1] 1 Der Hauptunterschied zwischen dem ausgewiesenen EBITDA und dem bereinigten EBITDA steht im Zusammenhang mit Abfindungskosten in Deutschland und Europa.