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STADA: 1. Quartal 2016 besser als erwartet – Ausgewiesene Ertragskennzahlen deutlich über Vorjahr – Sehr gute Entwicklung des deutschen Generika-Segments

  • 12.05.2016
  • Ad-hoc-Meldung

Wichtiges in Kürze

  • Konzernumsatz erhöht sich um 2 Prozent – bereinigt +4 Prozent
  • Bereinigtes EBITDA reduziert sich leicht um 1 Prozent
  • Bereinigter Konzerngewinn steigt um 6 Prozent
  • Umsatzanstieg bei Markenprodukten +3 Prozent – bereinigt +4 Prozent
  • Überaus positive Entwicklung des deutschen Generika-Segments +8 Prozent – solide Umsatzentwicklung in Zentraleuropa +2 Prozent sowie Asien/Pazifik & MENA +6 Prozent, CIS/Osteuropa währungsbedingt -15 Prozent – bereinigt leicht über Vorjahresniveau
  • Ausblick 2016 bestätigt


STADA-Kennzahlen

 

Q1/2016

Q1/2015

+/-

Konzernumsatz ausgewiesen

497,1 Mio. Euro

486,2 Mio. Euro

+2%

Konzernumsatz bereinigt

502,4 Mio. Euro

480,9 Mio. Euro

+4%

EBITDA ausgewiesen

85,2 Mio. Euro

79,2 Mio. Euro

+7%

EBITDA bereinigt

92,1 Mio. Euro

92,6 Mio. Euro

-1%

Konzerngewinn ausgewiesen

29,6 Mio. Euro

21,2 Mio. Euro

+40%

Konzerngewinn bereinigt

40,1 Mio. Euro

37,9 Mio. Euro

+6%

Ergebnis je Aktie

0,48 Euro

0,35 Euro

+37%

Ergebnis je Aktie bereinigt

0,64 Euro

0,62 Euro

+3%



Bad Vilbel, 12. Mai 2016 – Im 1. Quartal 2016 verzeichnete der STADA-Konzern eine über den Erwartungen liegende Entwicklung, die verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf geringere einmalige Sondereffekte im Zusammenhang mit ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Kursaufwendungen zurückzuführen war. Darüber hinaus trug hierzu die überaus positive Entwicklung des deutschen Generika-Segments bei, die insbesondere aus rückläufigen Erlösminderungen resultierte.
„Die ausgewiesenen Ertragskennzahlen lagen im 1. Quartal 2016 deutlich über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dazu trug neben geringeren einmaligen Sondereffekten auch die überaus positive Entwicklung des deutschen Generika-Segments bei“, so der positive Kommentar des STADA-Vorstandsvorsitzenden Hartmut Retzlaff über den Geschäftsverlauf der ersten 3 Monate 2016.
Umsatzentwicklung
Der Konzernumsatz stieg in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 2 Prozent auf 497,1 Millionen Euro (1-3/2015: 486,2 Millionen Euro). Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte nahm der Konzernumsatz um 4 Prozent zu.
Der Umsatz des Kernsegments Generika erhöhte sich in der Berichtsperiode um 2 Prozent auf 296,1 Millionen Euro (1-3/2015: 289,8 Millionen Euro). Generika hatten einen Anteil von 59,6 Prozent am Konzernumsatz (1-3/2015: 59,6 Prozent). Der Umsatz des Kernsegments Markenprodukte verzeichnete im Berichtsquartal einen Anstieg von 3 Prozent auf 189,8 Millionen Euro (1-3/2015: 185,1 Millionen Euro). Markenprodukte leisteten einen Beitrag von 38,2 Prozent zum Konzernumsatz (1-3/2015: 38,1 Prozent).
Ertragsentwicklung
Angesichts der im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum geringer ausfallenden einmaligen Sondereffekte sowie rückläufiger negativer Währungseffekte lagen die ausgewiesenen Ertragskennzahlen deutlich über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Das ausgewiesene operative Ergebnis erhöhte sich im 1. Quartal 2016 um 12 Prozent auf 56,3 Millionen Euro (1-3/2015: 50,4 Millionen Euro). Das ausgewiesene EBITDA stieg um 7 Prozent auf 85,2 Millionen Euro (1-3/2015: 79,2 Millionen Euro). Der ausgewiesene Konzerngewinn zeigte einen Zuwachs von 40 Prozent auf 29,6 Millionen Euro (1-3/2015: 21,2 Millionen Euro).
Nach Bereinigung der Ertragskennzahlen um im Periodenvergleich verzerrende Einflüsse aus einmaligen Sondereffekten lag das bereinigte operative Ergebnis in den ersten 3 Monaten 2016 mit 68,2 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (1-3/2015: 68,0 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA ging leicht um 1 Prozent auf 92,1 Millionen Euro zurück (1-3/2015: 92,6 Millionen Euro). Der bereinigte Konzerngewinn nahm um 6 Prozent auf 40,1 Millionen Euro zu (1-3/2015: 37,9 Millionen Euro).
Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA lag in der Berichtsperiode bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA des Berichtszeitraums auf Jahresbasis bei 3,3 (1-3/2015: 3,6).
Entwicklung der Marktregionen
Die vier STADA-Marktregionen entwickelten sich im 1. Quartal 2016 wie folgt:
In der Marktregion Zentraleuropa wies der Umsatz in den ersten 3 Monaten 2016 – bei unterschiedlicher Entwicklung der zugehörigen Länder – einen Anstieg von 2 Prozent auf 240,0 Millionen Euro auf (1-3/2015: 235,6 Millionen Euro). Diese Entwicklung basierte insbesondere auf Umsatzsteigerungen in Italien mit 12 Prozent und Belgien mit 11 Prozent. Die in dieser Marktregion erreichten Umsätze hatten einen Anteil von 48,3 Prozent am Konzernumsatz (1-3/2015: 48,5 Prozent).
In der Marktregion Deutschland stieg der Umsatz im 1. Quartal 2016 um 14 Prozent auf 145,0 Millionen Euro (1-3/2015: 127,2 Millionen Euro). Insgesamt trug diese Marktregion 29,2 Prozent zum Konzernumsatz bei (1-3/2015: 26,1 Prozent). Der in Deutschland erreichte Umsatz, das heißt der Umsatz ohne Exportumsätze der Marktregion Deutschland und ohne Umsätze anderer Marktregionen in Deutschland, verzeichnete einen Anstieg von 17 Prozent auf 135,3 Millionen Euro (1-3/2015: 115,3 Millionen Euro). Ungeachtet der weiterhin schwierigen lokalen Rahmenbedingungen für Generika, die auf den intensiven Wettbewerb bei Ausschreibungen von Rabattverträgen der gesetzlichen Krankenkassen zurückzuführen waren, stieg der Umsatz des deutschen Generika-Segments um 8 Prozent auf 75,6 Millionen Euro (1-3/2015: 69,8 Millionen Euro). Diese überaus positive Entwicklung basierte insbesondere auf rückläufigen Erlösminderungen.
In der Marktregion CIS/Osteuropa lag der Umsatz im Berichtsquartal bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse leicht über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Angesichts negativer Währungseffekte ging der Umsatz in Euro um 15 Prozent auf 75,9 Millionen Euro zurück (1-3/2015: 89,0 Millionen Euro). Die Umsätze, die in dieser Marktregion erzielt wurden, trugen 15,2 Prozent zum Konzernumsatz bei (1-3/2015: 18,3 Prozent). In Russland erhöhte sich der Umsatz in der Berichtsperiode bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse leicht um 1 Prozent. Auf Grund eines deutlich negativen Währungseffekts des russischen Rubel reduzierte sich der Umsatz in Euro um 14 Prozent auf 38,3 Millionen Euro (1-3/2015: 44,5 Millionen Euro). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf einer unveränderten Kaufzurückhaltung der Endverbraucher. In Serbien war der Umsatz bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 30 Prozent rückläufig. In Euro verringerte sich der Umsatz angesichts eines negativen Währungseffekts des serbischen Dinar um 31 Prozent auf 11,7 Millionen Euro (1-3/2015: 17,0 Millionen Euro). Diese Entwicklung hing unter anderem mit einer geplanten erneuten Verringerung der Erstattungspreise zusammen, infolge derer sich die serbischen Großhändler mit ihrer Nachfrage zurückhielten.
In der Marktregion Asien/Pazifik & MENA wies der Umsatz im Berichtsquartal ein Wachstum von 6 Prozent auf 36,3 Millionen Euro auf (1-3/2015: 34,4 Millionen Euro). Diese im Vergleich zu den Vorquartalen verhaltene Entwicklung basierte im Wesentlichen auf einer hohen Vergleichsbasis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Ungeachtet eines erhöhten Preisdrucks konnte der Umsatz in den beiden größten Märkten dieser Marktregion, Vietnam und China, durch Zugewinne in lokalen Ausschreibungsverfahren gesteigert werden. Der Umsatzanteil, den diese Marktregion am Konzernumsatz hatte, belief sich auf 7,3 Prozent (1-3/2015: 7,1 Prozent).
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stieg im 1. Quartal 2016 leicht auf 47,2 Millionen Euro (1-3/2015: 46,8 Millionen Euro). Der Free Cashflow verbesserte sich auf 5,9 Millionen Euro (1-3/2015: 5,6 Millionen Euro). Der um Auszahlungen für wesentliche Investitionen beziehungsweise Akquisitionen und Einzahlungen aus wesentlichen Desinvestitionen bereinigte Free Cashflow lag bei 20,0 Millionen Euro (1-3/2015: 26,9 Millionen Euro).
Entwicklung, Produktion und Beschaffung
Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 14,9 Millionen Euro (1-3/2015: 16,2 Millionen Euro). Insgesamt führte STADA in der Berichtsperiode weltweit 213 einzelne Produkte ein (1-3/2015: 157 Produkteinführungen).
Ausblick
Beim Ausblick für 2016 geht der Vorstand von einem leichten Wachstum bei dem um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Konzernumsatz, dem bereinigten EBITDA und dem bereinigten Konzerngewinn aus. Für das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung exklusive weiterer Akquisitionen und dem bereinigten EBITDA erwartet der Vorstand ein Niveau von nahezu 3.
STADA-Bereinigungen

 

1-3/2016

Konzerngewinn ausgewiesen

29,6 Mio. Euro

Einmalige Effekte

  • Saldierte Belastung durch ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Kursaufwendungen bzw. Kurserträge resultierend aus der Veränderung des russischen Rubel sowie weiterer wesentlicher Währungen der Marktregion CIS/Osteuropa
  • Belastung durch zusätzliche Abschreibungen und andere Bewertungseffekte bedingt durch Kaufpreisaufteilungen sowie wesentliche Produktakquisitionen ausgehend von einem Basisniveau des Geschäftsjahres 2013
  • Belastung durch Wertberichtigungen saldiert mit Zuschreibungen von immateriellen Vermögenswerten nach Werthaltigkeitstests
  • Saldierte Belastung durch Effekte aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten und diesen zu Grunde liegenden Geschäften

 

+5,8 Mio. Euro

 


+4,1 Mio. Euro

 



+0,4 Mio. Euro



+0,2 Mio. Euro

 

Einmalige Effekte gesamt

10,5 Mio. Euro

Konzerngewinn bereinigt

40,1 Mio. Euro



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