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Lothar Guske: „Ebola-Schnelltest beeinflusst Patienten- und Quarantänemanagement positiv“

  • 11.02.2015
  • Ad-hoc-Meldung
  • Investor News

Lothar Guske, Geschäftsführer von STADApharm und Verantwortlicher für STADA DiagnostikAb März gibt es einen neuen Test aus der Produktreihe STADA Diagnostik, der innerhalb von zehn Minuten eine Ebola-Infektion im fortgeschrittenen Stadium nachweisen kann. Lothar Guske, Geschäftsführer von STADApharm und Verantwortlicher für STADA Diagnostik, erläutert die Einsatzmöglichkeiten und Hintergründe des neuen Produkts.


Herr Guske, wie funktioniert der Ebola-Schnelltest, den Sie seit kurzem vertreiben?
Für den Ebola-Schnelltest benötigt man Serum, das aus Blut gewonnen wird. Bei einer sehr hohen Viruslast genügt auch ein Rachenabstrich. Dieses Probenmaterial wird auf die Testkassette aufgetragen und nach gut zehn Minuten ist ein Ergebnis in Form von ein oder zwei Linien ablesbar: Eine Linie weist auf ein negatives Ergebnis hin, zwei Linien bedeuten, dass bei der Probe eine Ebola-Infektion im fortgeschrittenen Stadium vorliegt. Danach müssen weitere diagnostische Schritte eingeleitet und das Ergebnis durch einen zweiten Test im Labor bestätigt werden.


Worin liegt der Vorteil des neuen Ebola-Tests von STADA Diagnostik?
Neben der Schnelligkeit liegt in der Handhabung unseres Test ein ganz großer Vorteil: Anders als bei Labortests ist für den Ebola-Schnelltest von STADA Diagnostik keine Stromversorgung oder sonstige technische Infrastruktur erforderlich. Damit stellt er ein wichtiges Instrument für die eigentliche spätere Diagnosestellung dar, denn Infektionen können schneller als bislang möglich erkannt werden. Das hat einen positiven Einfluss auf das Patienten- und Quarantänemanagement. Infizierte können schnell von ihrem Umfeld isoliert werden, um weitere Ansteckungen zu verhindern, und auch die die weiteführende Diagnostik und Therapie kann früher eingeleitet werden.


Können Betroffene den Test selbst anwenden?
Der Ebola-Schnelltest zählt genau wie die DNA-Tests von STADA Diagnostik zu den Tests, die ausschließlich für die Anwendung durch medizinisches Fachpersonal bestimmt sind. Unser Schnelltest ist so gestaltet, dass ihn professionelle Anwender sofort und ohne weitere Vorkenntnisse nutzen können. Um das zu gewährleisten haben wir die Bedienungsanleitung mit allen wichtigen Informationen in drei Sprachen auf Deutsch, Englisch und  Französisch erstellt.


Können Sie uns etwas über den Kooperationspartner erzählen, der den Ebola-Schnelltest entwickelt hat?
Wir haben in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen damit gemacht, unsere Stärken im Vertrieb und Marketing mit der Expertise hochspezialisierter Partner zu ergänzen, um überzeugende Produkte an den Markt zu bringen. Diesen Ansatz führen wir auch beim neusten Bereich unserer Produktfamilie fort: Wir arbeiten hier mit der Firma Senova aus Weimar zusammen, die seit 1999 sogenannte immunologische Schnelltests entwickelt. Die Erfahrung und Kompetenz, die die Kollegen aus Thüringen mitbringen ist also sehr groß und ihr Engagement wirklich beeindruckend. Der Ebola-Schnelltest wurde von Senova selbst entwickelt und in Guinea, einem der Länder mit den meisten Ebola-Infektionen, mit mehreren hundert Proben von Ebola-Opfern auf seine Zuverlässigkeit überprüft. Senova wird sich übrigens auch um die Produktion der Tests kümmern. Wir als STADApharm verantworten den weltweiten Vertrieb.

STADA Diagnostik Ebola-Schnelltest
Mehr zum Thema erfahren Sie in der Pressemitteilung.