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STADA: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 – Bereinigtes EBITDA erreicht neues Rekordhoch – Dividende soll um 32 Prozent steigen – Ausblick 2014 angepasst

  • 24.03.2014
  • Ad-hoc-Meldung
  • Pressemitteilung
  • Investor News

Wichtiges in Kürze

  • Bereinigtes EBITDA nimmt auf neues Rekordhoch von 415,2 Millionen Euro zu (+13 Prozent) – bereinigte EBITDA-Marge 20,6 Prozent (Vorjahr: 20,0 Prozent)
  • Konzernumsatz erhöht sich auf 2.014,4 Millionen Euro (+10 Prozent) und überspringt die Zwei-Milliarden-Euro-Schwelle
  • Internationaler Ausbau des Selbstzahler-Portfolios durch hohe Umsatzsteigerung bei Markenprodukten (+19 Prozent)
  • Deutliches Wachstum in Schwellenländern – insbesondere in Russland (+22 Prozent) und Vietnam (+328 Prozent)
  • Dividende soll um 32 Prozent auf 0,66 Euro je Stammaktie steigen
  • Ausblick 2014 wegen CIS-Krise angepasst


STADA-Kennzahlen

 

2013

2012

+/-

Konzernumsatz

2.014,4 Mio. Euro

1.837,5 Mio. Euro

+10%

Operatives Ergebnis

251,5 Mio. Euro

202,1 Mio. Euro

+24%

Operatives Ergebnis bereinigt

306,3 Mio. Euro

266,2 Mio. Euro

+15%

EBITDA

383,5 Mio. Euro

323,7 Mio. Euro

+18%

EBITDA bereinigt

415,2 Mio. Euro

367,4 Mio. Euro

+13%

Konzerngewinn

121,4 Mio. Euro

86,5 Mio. Euro

+40%

Konzerngewinn bereinigt

160,6 Mio. Euro

147,9 Mio. Euro

+9%

Ergebnis je Aktie

2,04 Euro

1,46 Euro

+40%

Ergebnis je Aktie bereinigt

2,70 Euro

2,50 Euro

+8%

Vorgeschlagene Dividende

0,66 Euro

0,50 Euro

+32%



Bad Vilbel, 24. März 2014

Der Vorstand der STADA Arzneimittel AG hat heute, am 24. März 2014, die bereits am 3. März 2014 publizierten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 bestätigt und Details zur Segmententwicklung sowie den angepassten Ausblick für 2014 bekanntgegeben.

„Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 liegen im Rahmen unserer Erwartungen. Zu der positiven Entwicklung haben insbesondere unsere Aktivitäten in den beiden Marktregionen CIS/Osteuropa sowie Asien & Pazifik, aber auch unser starkes Markenproduktsegment beigetragen. Angesichts dessen schlagen wir eine deutliche Dividendensteigerung um 32 Prozent auf 0,66 Euro je Stammaktie vor“, so der STADA-Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff.

Umsatzentwicklung
Der Konzernumsatz von STADA erhöhte sich im Berichtsjahr um 10 Prozent auf 2.014,4 Millionen Euro (Vorjahr: 1.837,5 Millionen Euro) und damit zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte auf über zwei Milliarden Euro.
Der Umsatz des Kernsegments Generika verzeichnete im Geschäftsjahr 2013 eine Steigerung um 2 Prozent auf 1.234,8 Millionen Euro (Vorjahr: 1.213,1 Millionen Euro). Damit trugen Generika 61,3 Prozent zum Konzernumsatz bei (Vorjahr: 66,0 Prozent). Der Umsatz des Kernsegments Markenprodukte nahm in 2013 um 19 Prozent auf 708,5 Millionen Euro zu (Vorjahr: 596,2 Millionen Euro). Damit hatten Markenprodukte einen Anteil von 35,2 Prozent am Konzernumsatz (Vorjahr: 32,5 Prozent).

Ertragsentwicklung
Die Ertragsentwicklung zeichnete sich im Geschäftsjahr 2013 durch eine Zunahme der Ertragskraft aus, die sich in einer Steigerung aller ausgewiesenen und bereinigten Ertragskennzahlen des Konzerns widerspiegelte.
Das ausgewiesene operative Ergebnis zeigte ein Plus von 24 Prozent auf 251,5 Millionen Euro (Vorjahr: 202,1 Millionen Euro). Das ausgewiesene EBITDA nahm um 18 Prozent auf 383,5 Millionen Euro zu (Vorjahr: 323,7 Millionen Euro). Der ausgewiesene Konzerngewinn wies einen Anstieg von 40 Prozent auf 121,4 Millionen Euro auf (Vorjahr: 86,5 Millionen Euro).

Nach Bereinigung der Ertragskennzahlen um im Jahresvergleich verzerrende Einflüsse aus einmaligen Sondereffekten legte das bereinigte operative Ergebnis um 15 Prozent auf 306,3 Millionen Euro zu (Vorjahr: 266,2 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA konnte um 13 Prozent auf 415,2 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr: 367,4 Millionen Euro) und erreichte damit ein neues Rekordhoch in der STADA-Unternehmensgeschichte. Der um einmalige Sondereffekte und Effekte aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten innerhalb der finanziellen Erträge und Aufwendungen bereinigte Konzerngewinn erhöhte sich um 9 Prozent auf 160,6 Millionen Euro (Vorjahr: 147,9 Millionen Euro).

Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA lag im Berichtsjahr bei 3,1 (Vorjahr: 3,2).
Dividendenvorschlag Am 3. März 2014 hatte der Vorstand bereits vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2013 eine gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegene Dividende von 0,66 Euro je Stammaktie auszuschütten (Vorjahr: 0,50 Euro). Dies entspricht einer deutlichen Dividendensteigerung von 32 Prozent. Folgt dem die STADA-Hauptversammlung am 04.06.2014, entspricht dies einer Ausschüttungssumme von 39,8 Millionen Euro (Vorjahr: 29,6 Millionen Euro).

Entwicklung der Marktregionen
In drei der insgesamt vier STADA-Marktregionen konnte der Umsatz im Berichtsjahr gesteigert werden.
In der Marktregion Zentraleuropa erhöhte sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2013 um 5 Prozent auf 858,7 Millionen Euro (Vorjahr: 816,0 Millionen Euro). Damit hatten die Umsätze, die in dieser Marktregion generiert wurden, einen Anteil von 42,6 Prozent am Konzernumsatz (Vorjahr: 44,4 Prozent). In der Marktregion Zentraleuropa entwickelten sich in 2013 insbesondere die Umsätze in Italien, Großbritannien, der Schweiz und Irland positiv. Nach den in 2012 erfolgten regulatorischen Eingriffen stabilisierten sich die Umsätze in Belgien und Spanien im Verlauf des Berichtsjahres zunehmend.

In der Marktregion CIS/Osteuropa zeigte der Umsatz in 2013 mit 19 Prozent auf 629,2 Millionen Euro eine deutliche Steigerung (Vorjahr: 526,5 Millionen Euro). Damit leisteten die Umsätze in dieser Marktregion einen Beitrag von 31,2 Prozent zum Konzernumsatz (Vorjahr: 28,7 Prozent). In Russland wurde im Berichtsjahr bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse ein starker Umsatzanstieg in Höhe von 30 Prozent erzielt. In Euro nahm der Umsatz trotz eines negativen Währungseffekts des russischen Rubel deutlich um 22 Prozent auf 418,8 Millionen Euro zu (Vorjahr: 343,0 Millionen Euro). In Serbien stieg der im Geschäftsjahr 2013 erreichte Umsatz bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 6 Prozent. In Euro legte der Umsatz bei einem leicht positiven Währungseffekt des serbischen Dinar ebenfalls um 6 Prozent auf 86,0 Millionen Euro zu (Vorjahr: 80,9 Millionen Euro).

In der Marktregion Deutschland reduzierte sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2013 um
3 Prozent auf 454,1 Millionen Euro (Vorjahr: 470,0 Millionen Euro). Diese Entwicklung basierte auf gegenläufigen Effekten. Einerseits war im deutschen Generika-Markt ein Umsatzrückgang zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf den nunmehr vollständig ausgelaufenen Portfolioverträgen sowie einem bewussten teilweisen Umsatzverzicht aus Rabattverträgen zugunsten der operativen Profitabilität resultiert. Andererseits ergab sich im Zusammenhang mit einem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten mit anschließender Rücklizenzierung zur weiteren vertrieblichen Nutzung ein positiver Effekt. Insgesamt trug diese Marktregion 22,6 Prozent zum Konzernumsatz bei (Vorjahr: 25,6 Prozent).

In der Marktregion Asien & Pazifik zeigte der Umsatz in 2013 mit 190 Prozent auf 72,4 Millionen Euro eine signifikante Steigerung (Vorjahr: 25,0 Millionen Euro). Der Anteil am Konzernumsatz betrug in dieser Marktregion 3,6 Prozent (Vorjahr: 1,3 Prozent). Das Wachstum in der Marktregion Asien & Pazifik basierte im Wesentlichen auf der Umsatzsteigerung im vietnamesischen Markt infolge der Konsolidierung der Pymepharco und der STADA Vietnam als Tochterunternehmen.

Entwicklung, Produktion und Beschaffung
Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 2013
55,7 Millionen Euro (Vorjahr: 52,2 Millionen Euro). Insgesamt führte STADA im Berichtsjahr weltweit 724 einzelne Produkte ein (Vorjahr: 717 Produkteinführungen) – und damit erneut die höchste Zahl in der Unternehmensgeschichte.

Ausblick
Vor dem Hintergrund der starken Abwertung des russischen Rubel und der ukrainischen Griwna sowie der Unsicherheiten über den zukünftigen Geschäftsverlauf im Rahmen der aktuellen CIS-Krise geht der Vorstand nicht mehr davon aus, den in 2010 im Rahmen einer Langfristprognose veröffentlichten Ausblick für 2014 vollumfänglich zu erreichen. STADA erwartet aber, ein leichtes Wachstum beim Konzernumsatz, bereinigten EBITDA und bereinigten Konzerngewinn zu erzielen. Aus Transparenzgründen werden die Bereinigungen ab 2014 auch negative Währungseffekte aus der Abwertung des russischen Rubel sowie weiterer wesentlicher Währungen der Marktregion CIS/Osteuropa enthalten.
 
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
STADA Arzneimittel AG
Unternehmenskommunikation
61118 Bad Vilbel
Tel.: +49(0) 6101 603-113
Fax: +49(0) 6101 603-506
E-Mail: communications@stada.de