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STADA: Guter Start im 1. Quartal 2013 – organisches Wachstum beschleunigt

  • 07.05.2013
  • Ad-hoc-Meldung

Wichtiges in Kürze

  • Bereinigtes EBITDA steigt – trotz hoher Vergleichsbasis – auf 98,5 Millionen Euro (+7 Prozent) – bereinigte EBITDA-Marge mit 20,7 Prozent auf hohem Niveau – ausgewiesenes EBITDA erhöht sich auf 96,9 Millionen Euro (+25 Prozent)
  • Konzernumsatz nimmt auf 477,0 Millionen Euro zu (+8 Prozent) – organisches Wachstum verzeichnet Anstieg auf 4 Prozent
  • Deutliches Umsatzplus der Markenprodukte (+21 Prozent)
  • Signifikante Umsatzsteigerung in der Marktregion CIS/Osteuropa – insbesondere in Russland (+39 Prozent) und Serbien (+22 Prozent)
  • Temporäre Erhöhung der Steuerquote führt zu um 7 Prozent rückläufigem bereinigtem Konzerngewinn – ausgewiesener Konzerngewinn steigt um 80 Prozent
  • Ausblick bis 2014 bestätigt



STADA-Kennzahlen

  1-3/2013 1-3/2012 +/-
Konzernumsatz 477,0 Mio. Euro 443,4 Mio. Euro +8%
Operatives Ergebnis 71,0 Mio. Euro 46,2 Mio. Euro +54%
Operatives Ergebnis bereinigt 73,0 Mio. Euro 67,9 Mio. Euro +8%
EBITDA (Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen)
96,9 Mio. Euro 77,2 Mio. Euro +25%
EBITDA bereinigt 98,5 Mio. Euro 92,3 Mio. Euro +7%
Konzerngewinn 34,9 Mio. Euro 19,4 Mio. Euro +80%
Konzerngewinn bereinigt 36,7 Mio. Euro 39,3 Mio. Euro -7%
Ergebnis je Aktie 0,59 Euro 0,33 Euro +79%
Ergebnis je Aktie bereinigt 0,62 Euro 0,67 Euro -7%


 
Bad Vilbel, 7. Mai 2013 – Im 1. Quartal 2013 konnte die STADA Arzneimittel AG sowohl den Konzernumsatz als auch alle ausgewiesenen Ertragskennzahlen steigern. Das organische Wachstum erhöhte sich auf 4 Prozent.
„Mit unserem guten Start im 1. Quartal 2013 sind wir sehr zufrieden, so dass wir weiterhin auf einem guten Weg sind, unsere Langfristprognose in 2014 erreichen zu können. Neben einem Anstieg des Konzernumsatzes in Höhe von 8 Prozent konnten wir in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit 4 Prozent auch eine Beschleunigung des organischen Wachstums erreichen. Hierzu trug sowohl die sehr erfreuliche Entwicklung in Russland und Serbien sowie einigen westeuropäischen Ländern wie Frankreich und Italien bei als auch ein starkes Umsatzplus von 21 Prozent bei den Markenprodukten“, äußert sich der STADA-Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff.

Umsatzentwicklung

Der Konzernumsatz erhöhte sich im 1. Quartal 2013 um 8 Prozent auf 477,0 Millionen Euro (1-3/2012: 443,4 Millionen Euro).
Der Umsatz des Kernsegments Generika zeigte in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine Zunahme von 2 Prozent auf 305,7 Millionen Euro (1-3/2012: 299,3 Millionen Euro). Damit trugen Generika 64,1 Prozent (1-3/2012: 67,5 Prozent) zum Konzernumsatz bei. Das Kernsegment Markenprodukte verzeichnete im 1. Quartal 2013 einen Umsatzanstieg von 21 Prozent auf 163,1 Millionen Euro (1-3/2012: 135,2 Millionen Euro). Damit steuerten Markenprodukte 34,2 Prozent (1-3/2012: 30,5 Prozent) zum Konzernumsatz bei.

Ertragsentwicklung

Das ausgewiesene operative Ergebnis nahm im Berichtszeitraum um 54 Prozent auf 71,0 Millionen Euro (1-3/2012: 46,2 Millionen Euro) zu. Das ausgewiesene EBITDA zeigte eine Steigerung von 25 Prozent auf 96,9 Millionen Euro (1-3/2012: 77,2 Millionen Euro). Der ausgewiesene Konzerngewinn wies einen Anstieg von 80 Prozent auf 34,9 Millionen Euro (1-3/2012: 19,4 Millionen Euro) auf.
Nach Bereinigung der Ertragskennzahlen um im Periodenvergleich verzerrende Einflüsse aus einmaligen Sondereffekten und nicht operativ bedingten Effekten aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten erhöhte sich das bereinigte operative Ergebnis im 1. Quartal 2013 um 8 Prozent auf 73,0 Millionen Euro (1-3/2012: 67,9 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA zeigte ein Plus von 7 Prozent auf 98,5 Millionen Euro (1-3/2012: 92,3 Millionen Euro). Der bereinigte Konzerngewinn verzeichnete auf Grund einer temporär erhöhten Steuerquote ein Minus von 7 Prozent auf 36,7 Millionen Euro (1-3/2012: 39,3 Millionen Euro).
Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA betrug im Berichtszeitraum bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA des 1. Quartals 2013 auf Jahresbasis 3,0 (1-3/2012: 3,3) und lag damit unter dem Wert vom 31.12.2012 in Höhe von 3,2.
Helmut Kraft, Finanzvorstand, äußert sich über die finanzielle Entwicklung in den ersten 3 Monaten 2013 wie folgt: „Mit dem erreichten Profitabilitätsniveau im 1. Quartal 2013 sind wir sehr zufrieden. Die starke bereinigte EBITDA-Marge von 20,7 Prozent verdeutlicht eindrucksvoll, dass wir durch die gelebte Kosteneffizienz im Unternehmen und unseren Investitionsfokus auf Schwellenmärkte sowie hochprofitable Markenprodukte das herausfordernde Umfeld in Westeuropa mehr als kompensieren konnten. So erzielen wir mit unseren Markenprodukten mittlerweile bereits fast 50 Prozent des bereinigten operativen Ergebnisses der Kernsegmente mit klar steigender Tendenz und unser wichtigster Schwellenmarkt Russland ist im 1. Quartal weiter stark um 39 Prozent gewachsen.“

Entwicklung der Marktregionen

Die vier STADA-Marktregionen verzeichneten im Berichtszeitraum unterschiedliche Entwicklungen. Während der Umsatz in der Marktregion Deutschland ungefähr auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahresquartals lag, reduzierte sich der Umsatz in der Marktregion Zentraleuropa. In den Marktregionen CIS/Osteuropa sowie Asien & Pazifik konnte der Umsatz dagegen signifikant gesteigert werden.
In der größten Marktregion Zentraleuropa reduzierte sich der Umsatz im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 4 Prozent auf 199,1 Millionen Euro (1-3/2012: 208,2 Millionen Euro). Damit hatten die Umsätze, die in dieser Marktregion erzielt wurden, einen Anteil von 41,7 Prozent (1-3/2012: 47,0 Prozent) am Konzernumsatz. Positiv entwickelten sich in dieser Marktregion die Umsätze in Italien, Frankreich, – akquisitionsbedingt – der Schweiz, Irland und Österreich.
In der Marktregion CIS/Osteuropa nahm der erreichte Umsatz in den ersten 3 Monaten 2013 – teilweise akquisitionsbedingt – deutlich um 33 Prozent auf 135,7 Millionen Euro (1-3/2012: 101,7 Millionen Euro) zu. Damit steuerten die Umsätze, die in dieser Marktregion erreicht wurden, 28,4 Prozent (1-3/2012: 22,9 Prozent) zum Konzernumsatz bei. In Russland wurde bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse ein starkes Umsatzplus von 42 Prozent ausgewiesen. In Euro zeigte der Umsatz angesichts eines negativen Währungseffekts des russischen Rubel ein Wachstum von 39 Prozent auf 89,9 Millionen Euro (1-3/2012: 64,8 Millionen Euro). In Serbien legte der Umsatz bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse deutlich um 24 Prozent zu. In Euro erhöhte sich der Umsatz bei einem negativen Währungseffekt des serbischen Dinar um 22 Prozent auf 20,1 Millionen Euro (1-3/2012: 16,5 Millionen Euro).
In der Marktregion Deutschland lag der Umsatz in der Berichtsperiode – angesichts der weiterhin sehr schwierigen Rahmenbedingungen im deutschen Generika-Markt auf Grund des hohen Margendrucks durch Rabattverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen – mit 126,0 Millionen Euro (1-3/2012: 127,4 Millionen Euro) ungefähr auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahresquartals, obwohl verschiedene deutsche Vertriebsgesellschaften im Geschäftsjahr 2012 zahlreiche Zuschläge bei verschiedenen Ausschreibungen solcher Rabattverträge erzielt hatten. Damit trug diese Marktregion nur noch 26,5 Prozent (1-3/2012: 28,7 Prozent) zum Konzernumsatz bei.
In der Marktregion Asien & Pazifik erhöhte sich der Umsatz im Berichtszeitraum um signifikante 165 Prozent auf 16,2 Millionen Euro (1-3/2012: 6,1 Millionen Euro). Damit leistete der Umsatz in dieser Marktregion einen Beitrag von 3,4 Prozent (1-3/2012: 1,4 Prozent) zum Konzernumsatz. Das Wachstum basierte in dieser Marktregion im Wesentlichen auf der Umsatzsteigerung in Vietnam infolge der Konsolidierung der Pymepharco Joint Stock Company als Tochterunternehmen zum 01.01.2013.

Entwicklung, Produktion und Beschaffung

Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 13,2 Millionen Euro (1-3/2012: 13,1 Millionen Euro). Insgesamt führte STADA im 1. Quartal 2013 weltweit 145 einzelne Produkte (1-3/2012: 181 Produkteinführungen) in einzelnen nationalen Märkten ein.
„Mit der erlangten Kontrolle über das vietnamesische Tochterunternehmen Pymepharco hat sich die Anzahl der Produktionsstätten im Konzern im 1. Quartal 2013 um eine Fertigungsstätte in Tuy Hoa erhöht. Diese Produktionsstätte ist zwar vorrangig auf Produkte des vietnamesischen Markts ausgerichtet und wird demzufolge zunächst nicht in die zentrale Produktionssteuerung für Produkte mit Konzernbedeutung integriert. Allerdings zeigt die nun erreichte EU-Zertifizierung eines Teilbereichs dieses Werks, dass das technische Potenzial dieser Produktionsstätte eine schrittweise Konzernintegration grundsätzlich möglich erscheinen lässt“, so der Kommentar von Dr. Axel Müller, STADA-Vorstand Produktion & Entwicklung.

Ausblick

Beim Ausblick bestätigt der Vorstand die zu Jahresbeginn veröffentlichte Prognose für die künftige Entwicklung des STADA-Konzerns. Dabei geht der Vorstand für 2013 und 2014 aus heutiger Sicht von einem weiteren Wachstum von Umsatz und Ertrag im Konzern aus. Darüber hinaus sieht er für 2013 die Chance für ein weiteres Wachstum beim bereinigten EBITDA im Konzern im hohen einstelligen Prozentbereich und damit für das Erreichen eines erneuten Rekordwerts. Darüber hinaus bekräftigt der Vorstand die für 2014 in Aussicht gestellte Langfristprognose, nach der bei einem Konzernumsatz von circa 2,15 Milliarden Euro auf bereinigtem Niveau ein EBITDA von circa 430 Millionen Euro und ein Konzerngewinn von circa 215 Millionen Euro mindestens erreicht werden sollen.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:


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