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Wie gut funktioniert dein Gesundheitssystem für dich? Wenn es dir wie den meisten Europäern geht, gibt es wahrscheinlich einige Dinge, die du gern ändern würdest. Überall auf dem Kontinent steht die Gesundheitsinfrastruktur vor großen Herausforderungen: Lange Wartezeiten, Personalmangel und eine alternde Bevölkerung bringen die Ressourcen an ihre Grenzen. Finde heraus, wie deine Landsleute zu Fragen rund um Zugang, Versorgung und Zufriedenheit stehen – und wo sie den größten Veränderungsbedarf sehen. Bereit, mehr zu erfahren? Los geht’s!

Daumen hoch oder runter fürs Gesundheitssystem?

Das europäische Gesundheitswesen kämpft: Nach einem kurzen Aufwärtstrend 2025 ist die Zufriedenheit 2026 wieder von 58 auf 56 Prozent gesunken – kaum mehr als die Hälfte der Europäer findet, dass ihr System für sie funktioniert. Die Erfahrungen und Meinungen unterscheiden sich von Land zu Land deutlich. In Belgien sind 86 Prozent mit ihrem Gesundheitssystem zufrieden, gefolgt von Usbekistan mit 82 Prozent und der Schweiz mit 77 Prozent. Am anderen Ende der Skala steht Ungarn mit gerade einmal 27 Prozent Zufriedenheit – dem niedrigsten Wert in Europa. Auch Serbien, die Slowakei und Polen kämpfen mit Zufriedenheitswerten unter 40 Prozent.

Wie zufrieden bist du aktuell mit dem Gesundheitssystem in deinem Land?

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Die Zufriedenheit mit Gesundheitssystemen sank um 2 % gegenüber 58 % im Jahr 2025.

Mentale Gesundheit und Finanzen: die verborgenen Spalter

Abgesehen von dem Land, in dem du lebst, prägen zwei weitere, oft unsichtbare Faktoren, wie du dein Gesundheitssystem erlebst: deine mentale Gesundheit und deine finanzielle Sicherheit. Unter den Europäern, die ihre mentale Gesundheit als schlecht einschätzen, sind nur 40 Prozent mit der Leistung ihres Gesundheitssystems zufrieden – verglichen mit 61 Prozent bei denen mit guter mentaler Gesundheit. Und während 61 Prozent der finanziell gut Aufgestellten zufrieden mit ihrer Versorgung sind, sinkt dieser Wert bei Menschen in wirtschaftlich schwieriger Lage auf 46 Prozent – eine Lücke von 15 Prozentpunkten.

Beide Faktoren verstärken sich gegenseitig und machen es für Menschen schwerer, sich im System zurechtzufinden oder von ihm zu profitieren. Das Ergebnis? Ein Teufelskreis, der diktiert, wie gut Menschen für sich selbst sorgen können – und welche Entscheidungen sie sich, teils im wahrsten Sinne des Wortes, überhaupt leisten können:

Mentale Gesundheit und Geld beeinflussen Gesundheitsverhalten

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Europas Gesundheitssysteme im Stresstest

Die Herausforderungen unserer Gesundheitssysteme sind vielfältig. Entdecke, welche Belastungen in deinem Land am häufigsten genannt werden, wer mit ähnlichen Problemen kämpft – und wie unterschiedlich sie quer durch Europa wahrgenommen werden:

Gesundheitsminister für einen Tag: was die Europäer ändern würden

Hast du dich jemals gefragt, was du verändern würdest, wenn du bestimmen könntest, wie die Gesundheitsversorgung in deinem Land abläuft? Die meisten Europäer haben eine klare Vorstellung davon, was sie unbedingt angehen würden. Unten siehst du, wie ihre größten Störfaktoren ranken: 

Mehrfachantwort

58 %
Reduzierung der Wartezeiten, mehr medizinisches Fachpersonal
49 %
Verbesserung des Zugangs zur primären Gesundheitsversorgung
35 %
Verbesserung der Versorgung von Älteren
33 %
Stärkung der Gesundheitsvorsorge
32 %
Verbesserung der Versorgung in ländlichen und unterversorgten Gebieten
32 %
Sicherstellen fairer Bezahlung & guter Arbeitsbedingungen für medizinisches Fachpersonal 
23 %

Förderung von gesunder Ernährung und Bekämpfung von Übergewicht
23 %

Ausbau von Angeboten und Unterstützung bei Problemen mit mentaler Gesundheit

10 %
Investitionen in digitale Gesundheitstools (z. B. Telemedizin und Gesundheits-Apps)

Lange Wartezeiten, Terminknappheit, lückenhafte Vorsorgeangebote – mit dieser Realität leben Millionen von Europäern. Doch aus diesem Druck entstehen auch Chancen: Immer mehr Menschen werden aktiv und zu Fürsprechern ihrer Gesundheit. Sie nutzen neue Werkzeuge und Möglichkeiten, um sich ihren eigenen Weg durch das Gesundheitswesen zu bahnen. Die eigentliche Frage ist nicht, ob sich Gesundheitssysteme verändern, sondern wie sie den Wandel meistern und wen die Europäer dabei an ihrer Seite wissen wollen.

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