Wählen Sie ein Land aus

Webseiten weltweit

Wählen Sie ein Land aus, um zur Webseite der jeweiligen STADA-Vertriebsgesellschaft zu gelangen.

Argentinien (1)

Belgien (1)

Bosnia-Herzegovina (1)

Kroatien (1)

Czech Republic (1)

Dänemark (1)

Italien (2)

Montenegro (1)

Rumänien (1)

Russland (1)

Serbien (1)

Slowenien (1)

Schweiz (1)

Ukraine (1)

Umweltschutz und ökologische Nachhaltigkeit

STADAs betrieblicher Umweltschutz erstreckt sich grundsätzlich auf die Bereiche Energie, Gas, Wasser und Abfall und orientiert sich dabei an den gesetzlichen Anforderungen, die vollumfänglich befolgt werden. So pflegt das Unternehmen bspw. standortbezogene Energiebilanzen und führt in regelmäßigen Abständen sowohl energetische Inspektionen als auch Energieaudits gemäß Energiedienstleistungsgesetz durch. Das dabei identifizierte Verbesserungspotenzial fließt sukzessive in die Planung von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen ein. Das nächste Energieaudit findet ordnungsgemäß im laufenden Geschäftsjahr 2019 statt. Im Rahmen ihrer Produktionsprozesse arbeitet STADA mit Wirk- und Hilfsstoffen, deren unsachgerechte Handhabung potenzielle Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte. Um Verunreinigungen sowie Kontaminierungen von Abwässern, Luft oder Boden durch diese konsequent zu vermeiden, befolgt das Unternehmen bei seiner Herstellungspraxis den EU-GMP-Leitfaden und produziert weltweit ausschließlich in GMP-zertifizierten Anlagen. Gleichzeitig pflegt STADA langfristige Geschäftsbeziehungen zu solchen Zulieferern, deren Herstellungsverfahren ebenfalls GMP-konform sind (vgl. Produktsicherheit und -qualität – Good Manufacturing Practices). Zudem ist STADA bestrebt, ihre Wirk- und Hilfsstoffe von Lieferanten mit etablierten EHS-Programmen zu beziehen, und trifft Maßnahmen, um deren Vorhandensein und Umsetzung abzufragen, zu überprüfen und zu evaluieren (vgl. „Verantwortungsvolle Unternehmensführung und Compliance – Environment, Health and Safety [EHS]“).

 

Ressourceneffizienz

STADA ist bestrebt, die Umweltbilanz ihrer Werke kontinuierlich zu optimieren. Aus diesem Grund achtet das Unternehmen bei Ersatz- und Neuinvestitionen in seinen in- und ausländischen Werken auf einen hohen Technologiestandard bzw. eine ressourceneffiziente Ausstattung. Die Verwaltung des Budgets erfolgt dabei zentral durch das Hauptquartier des Konzerns.

Um Effizienzsteigerungsmöglichkeiten zu identifizieren und zu realisieren, verfolgt STADA grundsätzlich ein zweisträngiges Konzept:

  • Das vorsorgende, produktionsintegrierte Umweltschutzkonzept setzt bei der Planung von Produktion sowie Produktionsanlagen an. Es findet in der Konzeptionierungsphase eines Herstellungsprozesses statt und berücksichtigt Material- und Energieeffizienz. Dies spiegelt sich im Pflichtenheft an den jeweiligen Equipment-Hersteller wider. Darüber hinaus werden bei der Entwicklung neuer Produkte grundsätzlich Formulierungen angestrebt, die wenig umweltschädliche Rohstoffe wie etwa organische Lösungsmittel enthalten, so dass der Produktionsverlauf möglichst geringe Emissionen verursacht.
  • Hinsichtlich bestehender Produktionsanlagen erfolgt anlassbezogen eine retrospektive Betrachtung und Bewertung. So werden an allen Standorten je nach Kritikalität der Umweltnachteile die bestehenden Herstellungseinheiten durch neue hochmoderne und damit umweltschonendere Lösungen ersetzt.

 

Umweltmanagement-Prozess

Seit dem Geschäftsjahr 2018 orientiert sich STADAs Umweltmanagementprozess an dem so genannten PDCA-Zyklus (Plan– Do–Check–Act). Dementsprechend erfolgt eine kontinuierliche Planung, Steuerung, Überwachung und Verbesserung selektierter Betriebsabläufe. Mit dem Ziel, eine stetige Verbesserung herbeizuführen, werden dabei nachfolgende Schritte kontinuierlich wiederholt:

  • Plan: Verbrauchskennzahlen von Energie, Wasser und Öl bzw. Gas werden jährlich zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen erfasst. Dabei gilt, zuerst für denjenigen Bereich ein Ziel festzulegen, in dem mit wirtschaftlich angemessenem Aufwand sinnvolle Verbesserungen erzielt werden können.
  • Do: Es werden standortabhängige Maßnahmen zur effizienten Zielerreichung durchgeführt.
  • Check: Es erfolgt ein Soll-Ist-Vergleich der geplanten und erreichten Ziele.
  • Act: Es werden während des Messzeitraums Zwischenprüfungen durchgeführt, um die Zielerreichung abschätzen zu können, und im Falle einer drohenden Zielverfehlung erfolgt eine Prüfung, ob die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen geändert werden müssen. Damit können Anpassungen noch während der Gesamtbetrachtungsperiode vorgenommen werden, um das Zielergebnis zu erreichen.

 

Um Optimierungspotenziale identifizieren und Ressourceneffizienz validieren zu können, hat STADA im Geschäftsjahr 2017 begonnen, den Verbrauch bestimmter Energieträger ihrer wesentlichen Produktionsstätten zentral abzufragen. Gleichzeitig hatte sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, im Berichtsjahr 2018 den Strom- bzw. Energieverbrauch in kWh pro Verpackungseinheit seiner herstellungsstärksten Produktionsstandorte in Bad Vilbel, Deutschland, Nizhny Novgorod, Russland, Huddersfield, Großbritannien, und Vrsac, Serbien, im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr 2017 um 1% zu reduzieren. Während dieses Ziel am serbischen Standort Vrsac erreicht wurde, stieg der Energieverbrauch an den übrigen Standorten und insgesamt im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Ursächlich dafür waren gegenläufige Faktoren: Bedingt durch u.a. Stillstandszeiten einzelner Maschinen, die im Zuge der Umsetzung der Fälschungsschutzrichtlinie umgerüstet werden mussten, und den Abbau von Lagerbeständen entwickelte sich die Anzahl produzierter Einheiten rückläufig. Der Strombedarf der Kältemaschinen und Belüftungstechnik, die unabhängig von den Maschinenlaufzeiten ein konstantes Klima in den Produktions- und Lagerstätten sicherstellen müssen, erhöhte sich hingegen während der langen Sommerperiode mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen deutlich. Infolgedessen wurde das Ziel, den Stromverbrauch in kWh pro Verpackungseinheit an den herstellungsstärksten Produktionsstandorten insgesamt um 1% zu reduzieren, nicht erreicht.