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Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz

Managementprozesse

Die von STADA bereits in 2019 festgelegten Unternehmenswerte dienen als Leitfaden für das unternehmerische Handeln und sind die Basis für die Verpflichtung der Unternehmensleitung hinsichtlich Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz, die in der internen HSE-Policy verankert sind.

Gute Unternehmensführung bedeutet nicht nur, seine Entscheidungen und Handlungen am gesetzlichen Ordnungsrahmen auszurichten, sondern auch, über die gesetzlichen Vorgaben hinaus Maßnahmen zu ergreifen, die nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln forcieren.

Aus diesem Grund hat STADA sowohl auf Konzern- als auch auf Standortebene entsprechende Verantwortlichkeiten und Prozesse etabliert. Hierzu werden auf Konzernebene weltweit gültige HSE-Vorgaben definiert, deren Umsetzung auf Standortebene begleitet und durch interne oder externe Audits überprüft werden.

 

An den einzelnen Produktionsstandorten wurden wiederum lokale HSE-Vorgaben und -Abläufe festgelegt, die die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sicherstellen und eine kontinuierliche Verbesserung nach den Prinzipien des Plan-Do-Check- Act gewährleisten. Um diese Prozesse regelmäßig extern überwachen zu lassen, gibt es an ca. 80% der größeren Produktionsstandorte HSE-Managementsysteme mit einer Zertifizierung nach einschlägigen ISO-Normen. Weitere Standorte haben mit der Erarbeitung von ISO-konformen HSE-Managementsystemen begonnen und werden dies im nächsten Jahr fortsetzen.

Die Wirksamkeit und Erfolge der lokalen Managementsysteme werden auch regelmäßig durch externe Auszeichnung gewürdigt. Der russische Standort in Obninsk erhielt auch in 2020 von dem Kaluga-Region-Government die Nominierung als „Environmental responsibility for production organization“.

Standorte mit zertifizierten ISO-Managementsystemen (Stand: Ende 2020):

Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit

Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz haben für STADA eine sehr hohe Bedeutung. Aus diesem Grund stellen die jeweils lokalen rechtlichen Bestimmungen für den Konzern nur den Mindeststandard dar. Über die lokalen HSE-Managementsysteme werden deren Umsetzung und eine kontinuierliche Verbesserung sichergestellt.

Im Berichtsjahr wurden die Programme an allen Standorten fortgeführt, um die Verantwortung und Sensibilität für Arbeitssicherheit auf allen Hierarchieebenen weiter zu verbessern sowie die Arbeitssicherheitskultur zu erhöhen.

Hierzu zählte u.a. die Stärkung von „Near Miss“ ­Programmen (Programmen zur Erkennung und Vermeidung von Beinahe­ Unfällen/unsicherem Verhalten/unsicheren Situationen) und von integrierten HSE­/Gemba­Begehungen.

Mit Beginn der Covid­19­Pandemie hat STADA ein Steering­Committee mit Senior­Executive­Mitgliedern etabliert, das die Umsetzung lokaler Schutzkonzepte sowohl für die Produktions­ als auch für die Vertriebsstandorte weltweit begleitet hat. Ebenso wurde ein weltweites Reporting von Covid­19­Infektionsfällen eingeführt und das Vorgehen in den Ländern regelmäßig abgestimmt.

Im März 2020 hatte STADA weltweit als Sofortmaßnahme für mehrere Wochen das verpflichtende Homeoffice eingeführt und dieses im Jahresverlauf anhand der lokalen Gegebenheiten fallweise flexibel an das Infektionsgeschehen in den Ländern angepasst. Darüber hinaus gab es verschiedene Schutzmaßnahmen wie bspw. die Erarbeitung von Belegungsplänen für die Büroräume. Um die Sicherheit der Mitarbeiter zusätzlich zu erhöhen, wurden in Besprechungsräumen und Großraumbüros Plexiglasscheiben als Trennwände installiert. Zudem wurde allen Mitarbeitern ein „Gesundheitspaket“ mit Mund­Nasen­Schutzmasken und gesundheitsstärkenden Produkten zugesendet.

Weltweit wurden an allen Produktionsstandorten umfangreiche Maßnahmen getroffen. Neben der Anpassung betrieblicher Abläufe zur Sicherstellung der Abstandsregeln an allen Arbeitsplätzen umfassten diese auch die Verpflichtung zur Temperaturmessung aller Mitarbeiter und die obligatorische Pflicht zum Tragen von Mund­Nasen­Schutzmasken. Darüber hinaus wurden weitere Schutzmaßnahmen bezüglich Fremdfirmen eingeführt und in Abhängigkeit von der lokalen Pandemiesituation umfang­ reiche Möglichkeiten bzw. Verpflichtungen für PCR­ bzw. Antigen­Tests für Mitarbeiter eingeführt.

Im Falle von Covid­19­positiv getesteten Mitarbeitern wurden betriebliche Kontakte identifiziert und gemäß den lokalen Bestimmungen in Quarantäne geschickt und/oder auf Covid­19 getestet.

Besonders im Rahmen der Covid­19­-Pandemie war eine aktive und intensive Kommunikation von höchster Bedeutung. Die in 2020 durchgeführten Mitarbeiterbefragungen haben gezeigt, dass sich die Mitarbeiter gut informiert und am Arbeitsplatz geschützt gefühlt haben.

 

Bedeutsame nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Durch die Vielzahl an Maßnahmen konnte im Berichtsjahr die Zahl der Unfälle (Unfälle >1 Ausfalltag) im Vergleich zu 2019 deutlich reduziert werden:

Auch in 2020 wurde an allen Standorten intensiv daran gearbeitet, den Aspekt von „Safety first“ zu leben. Hierzu werden für jeden Standort jährliche HSE­Programme festgelegt und bearbeitet. Auf globaler Ebene erfolgte in 2020 eine Harmonisierung der Unfalluntersuchung, um so einheitlich Unfallursachen identifizieren und standortübergreifend bearbeiten zu können.

Den STADA­Mitarbeitern werden zahlreiche Angebote zum allgemeinen Gesundheitsschutz unterbreitet. Die Koordination der Maßnahmen erfolgt lokal über die jeweiligen Standorte. Hierzu zählen z.B. Gesundheitstage, Grippeimpfungen, Anti­Raucher­Informationsveranstaltungen.

 

1) GOST 12.0.230.1-2015 Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in Verbindung mit GOST 12.0.230-2007

2) Alle Produktionsstandorte; Unfallrate berechnet pro 200.000 Arbeitsstunden für Unfälle >1 Ausfalltag (ohne Wegeunfälle).

3) Arbeitsunfälle mit Ausfallzeit >24 h pro 200.000 Arbeitsstunden.



Umweltschutz

Verantwortungsbewusstes Unternehmertum bedeutet für STADA – neben der Einhaltung der umweltrechtlichen lokalen Bestimmungen – die kontinuierliche Reduzierung der Umweltauswirkungen und die Erhöhung der Ressourceneffizienz.

Auch wenn die direkten Umweltauswirkungen der Standorte im Vergleich zu anderen Industrien relativ gering sind, gibt es an ca. 80% der größeren Standorte gemäß ISO 14001 zertifizierte Managementsysteme. Im Zuge der lokalen Umweltprogramme sind insbesondere Maßnahmen hinsichtlich Energie, Wasser/Abwasser und Abfall geplant und werden entsprechend umgesetzt. STADA hat Ende 2020 ein weltweites Projekt zur „STADA Carbon Strategy“ begonnen. Im Zuge dieses Projekts wird das Unter- nehmen im laufenden Jahr die langfristigen CO2-Ziele festlegen und auf Basis einer umfassenden Baseline-Analyse den Pfad zur Erreichung dieser Ziele festlegen.

Im Zuge der Planung neuer Produktionsanlagen werden in der Konzeptionsphase umwelt- und arbeitssicherheitsbezogene Anforderungen im Pflichtenheft für den Hersteller definiert und im Zuge der Ausschreibung bewertet.

Im Rahmen des HSE-Reportings werden neben absoluten auch relative, auf das Produktionsvolumen bezogene Kennzahlen ermittelt. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 sahen der Energieverbrauch und die resultierenden CO2-Emissionen im Berichtsjahr wie folgt aus:

Bedeutsame nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im Jahr 2020 stiegen der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen im Vergleich zu 2019 im Wesentlichen aus zwei Gründen leicht an. Zum einen lag der Anstieg an den Akquisitionen der beiden neuen Produktionsstandorte in Třinec (Tschechische Republik) und Bila Tserkva (Ukraine). Zum anderen war die Erhöhung auf die Steigerung der Produktion zurückzuführen, die durch die Energieeffizienzmaßnahmen nicht vollständig ausgeglichen werden konnte.


1) Alle Produktionsstandorte

2) Scope 1: direkte Emissionen (Produktionsstandorte).

3) Scope 2: indirekte Emissionen durch Energieeinkauf (Produktionsstandorte).