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Arbeitnehmerbelange

Im Geschäftsjahr 2018 fand erstmalig ein von der Konzernzentrale organisiertes HR-Leadership-Meeting statt, auf dem die HR-Vertreter der Zentrale und die Personalverantwortlichen der großen Tochtergesellschaften zusammenkamen, um die internationale Zusammenarbeit zu intensivieren. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand insbesondere die Vorstellung von seitens der Zentrale geplanten Projekten, mit denen die angestrebte Internationalisierung sowie Zentralisierung weiter vorangetrieben werden sollen.

Zu den im Geschäftsjahr 2018 global initiierten Maßnahmen gehörte u.a. die Etablierung des zentralen Bereichs HR Compensation & Benefits International, der STADAs Tochtergesellschaften bei Positionsbewertungen und -vergütung unterstützt. Mit dem Ziel einer zentralisierten Verwaltung und Abwicklung der Personalbeschaffung wurde der lokalen Personalauswahl zudem ein globaler Genehmigungsprozess durch die Konzernzentrale vorgeschaltet. Eine stärkere Zentralisierung erfolgte ebenso hinsichtlich der Berichterstattung innerhalb des Personalbereichs, so dass seit 2018 alle grundlegenden Informationen aus den Tochtergesellschaften standardisiert im zentralen HR-Controlling zusammenfließen und für Reporting-Zwecke aufbereitet werden können. Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr ein globales Projektteam zusammengestellt, das mit dem Aufbau und der Implementierung einer neuen SAP-basierten HR-IT-Landschaft begonnen hat, die eine gruppenweite Standardisierung und Digitalisierung der konzernweiten HR-Prozesse ermöglichen wird. In einem ersten Schritt des aus mehreren Modulen bestehenden Digitalisierungsprojekts sollen die Organisationsstrukturen innerhalb des Unternehmens sowie die Mitarbeiterstammdaten erfasst und abgebildet werden. Weitere Module werden Themenbereiche wie etwa die Personalbeschaffung, „Performance & Goals“ oder „Compensation & Benefits“ adressieren.

 

Mitarbeitergewinnung und -bindung

Der Erfolg eines Unternehmens beruht maßgeblich auf der Kompetenz, der Einsatzbereitschaft und der Motivation seiner Belegschaft. Um qualifizierte Mitarbeiter zu halten und zu gewinnen, bietet STADA ihrer Belegschaft bspw. in Deutschland ein breites Spektrum an sozialen und monetären Zusatzleistungen.

Gleiche Chancen und familienfreundliche Rahmenbedingungen sind wichtige Erfolgsfaktoren für jedes Unternehmen und leisten einen elementaren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit. Aus diesem Grund unterstützt STADA ihre Mitarbeiter dabei, Beruf und Familie übereinzubringen, indem flexible Arbeitszeiten ermöglicht werden oder etwa Mitarbeiter von Zuschüssen zu Kinderbetreuungskosten und Beratungsangeboten zum Thema Angehörigenpflege profitieren.

Neben Zuschüssen zu Kinderbetreuungskosten umfassen STADAs monetäre Zusatzleistungen u.a. die Bezahlung und Bezuschussung des Arbeitsweges, eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung Chemie (BUC) für jeden Tarif- und tarifnahen Mitarbeiter, die Förderung des ChemiePensionsfonds sowie eine Gruppenunfallversicherung, die auch bei privaten Unfällen greift.

Um mit der Arbeitskraft eines jeden Mitarbeiters – einer der wesentlichen Ressourcen des Unternehmens – verantwortungsvoll umzugehen, hat STADA bspw. am Hauptsitz in Bad Vilbel ein betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert, das die Belegschaft darin bestärkt, sich körperlich fit zu halten.

Vor dem Hintergrund des im Berichtszeitraum fortlaufenden Übernahmeprozesses stellte die Mitarbeitergewinnung im Geschäftsjahr 2018 trotz der vielfältigen Anreize weiterhin eine große Herausforderung für das Unternehmen dar.

 

Aus- und Weiterbildung

STADA misst der Aus- und Weiterbildung einen hohen Stellenwert bei. Insbesondere auch vor dem Hintergrund, den eigenen Bedarf an qualifizierten Nachwuchskräften zu decken und mit ihnen die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und zu stärken, nutzt STADA interne Förderung und gezielte Programme. Die individuelle Weiterbildung der Beschäftigten wird dabei bedarfsorientiert und nach individuellen Zielen durch die jeweiligen Abteilungen abgestimmt und veranlasst.

Im Geschäftsjahr 2018 hat STADA ein Programm zur Transformation der Führungskultur initiiert, das einen Bestandteil des gruppenweiten Ansatzes zur einheitlichen Talententwicklung darstellt. Das dialogorientierte Programm besteht aus mehreren Modulen an unterschiedlichen Standorten und beinhaltet insbesondere Themenfelder wie Führung und Leitung, aber auch lokale Business-Reviews.

Im Berichtszeitraum 2018 befanden sich bei STADA zwölf Personen in einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Im Rahmen der Nachwuchsförderung bietet das Unternehmen außerdem Studenten die Möglichkeit, bei einem Praktikum oder Referendariat Praxiserfahrung in der Pharmabranche zu sammeln.

 

Mitarbeiterkommunikation

Vor dem Hintergrund, eine nachhaltige und verantwortungsvolle Kommunikation über die geographischen Grenzen innerhalb des Konzerns hinweg zu fördern, lag der Fokus der internen Kommunikation im Geschäftsjahr 2018 insbesondere darauf, STADAs interne Kommunikationskanäle zu internationalisieren und auszubauen. Das Ziel dabei war, das Verständnis für die umfassenden Veränderungen und Entwicklungen innerhalb STADAs in allen Bereichen des Konzerns zu fördern und mehr Transparenz zu schaffen. So ist bspw. das Konzernintranet seit Anfang 2018 in den vier Hauptsprachen des Konzerns – Englisch, Deutsch, Russisch und Serbisch – verfügbar und beinhaltet sowohl globale als auch lokale News. Für das laufende Geschäftsjahr 2019 ist die Weiterentwicklung hin zu einem „Social Intranet“ geplant, das über interaktive Features und eine intuitive Benutzeroberfläche die Interaktion mit und unter den Mitarbeitern fördern soll.

Neben der Überarbeitung des gruppenweiten Intranets wurde auch die Mitarbeiterzeitschrift STADAWORLD grundlegend erneuert. Das betrifft sowohl das Layout als auch Inhalte und Verbreitungsweise. Seit dem Berichtsjahr erscheint der internationale Mantelteil STADAWORLD.wide in insgesamt acht Sprachen und zahlreichen Landesorganisationen. Zudem werden Regionalausgaben mit lokalen Inhalten in Deutschland, Russland, Serbien, Belgien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien aufgelegt. Dadurch wird auch gewährleistet, dass alle STADA-Mitarbeiter, vor allem diejenigen ohne E-Mail-Zugang, stets über wichtige Entwicklungen innerhalb des Unternehmens informiert sind.

Zum Ende des Berichtsjahres rückte insbesondere das Thema Unternehmenskultur in den Fokus. In insgesamt 15 Workshops in Deutschland, Russland, China und Serbien diskutierten rund 150 Mitarbeiter die Vorschläge des STADA Executive Committee zu den Werten und dem Selbstverständnis des Unternehmens. Die abschließende Definition der neu formulierten Unternehmenswerte und -vision sowie deren Kommunikation soll im Geschäftsjahr 2019 erfolgen.

 

Arbeitnehmerrechte und Arbeitssicherheit

STADA achtet konzernweit, unter Achtung der lokalen Gesetze, auf die Rechte ihrer Mitarbeiter und trägt unter Einhaltung der gängigen Standards für deren Sicherheit am Arbeitsplatz Sorge.

Das Unternehmen bekennt sich zum Gleichbehandlungsgrundsatz und verfolgt Verstöße gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen. Um den Schutz gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz zu fördern, werden bspw. Mitarbeiter der deutschen Standorte bei ihrem Eintritt in das Unternehmen über das geltende Diskriminierungsverbot unterrichtet und eine innerbetriebliche Beschwerdestelle dient als Anlaufpunkt.

Weiterhin legt das Unternehmen auf eine partnerschaftliche Beteiligung der Arbeitnehmervertreter Wert und bekennt sich klar zur Vereinigungsfreiheit sowie dem Recht seiner Belegschaft auf Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft.

Mit Blick auf die Sicherheit von Mitarbeitern kommt der Vermeidung von Unfällen und Notfallsituationen sowie der Planung von Notfallmaßnahmen ein hoher Stellenwert zu. Sollte sich dennoch ein Unfall ereignen, wird dessen Hergang dezentral in den Produktionsstandorten durch lokale Produktionsleiter gesteuert und nachträglich im Produktionsmanagement-Team besprochen, um das Team vor Ort zu sensibilisieren und geeignete Präventivmaßnahmen festzulegen.

Bestmöglichen Schutz erreicht STADA auch durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitern, deren Wissen und Erfahrung die Basis für eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitssicherheit sind.

 

Förderung von Chancengleichheit

STADA schätzt die Vielfalt an persönlichen Eigenschaften, Talenten und Leistungen innerhalb ihrer Belegschaft. Die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens hängt maßgeblich davon ab, wie diese Vielfalt gefördert und genutzt wird. Als international agierender Konzern mit Standorten in weltweit über 30 Ländern ist die kulturelle Vielfalt ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens.

Hinsichtlich der Chancengleichheit von Frauen und Männern legt STADA bei der Besetzung von Stellen Wert auf eine ausgewogene Repräsentation beider Geschlechter und der Vorstand achtet auch im Rahmen der Nachfolgeplanung für Führungskräfte auf eine angemessene Frauenförderung zur stetigen Anhebung des Frauenanteils. Im Vordergrund steht bei der Besetzung von Führungspositionen jedoch stets die fachliche und persönliche Qualifikation der Kandidatin/des Kandidaten und nicht das Geschlecht.

Bezogen auf die Gesamtbelegschaft des STADA-Konzerns lag die Frauenquote zum 31.12.2018 bei ca. 58%. Der konzernweite Anteil von Frauen in der ersten und zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands lag zum 31.12.2018 bei rund 11% bzw. 28% (vgl. Geschäftsbericht 2018: Corporate Governance Bericht inklusive Erklärung zur Unternehmensführung für die STADA Arzneimittel AG und den Konzern)